Cosmic Love

Die Liebe als kosmisches Nichtnullsummenspiel


Moved by the force of love
fragments of the world seek out one another
so that the world may be.

Teilhard de Chardin


We are fearful and wonderfully made.

Psalm 139/14


Liebe ist die einzige gesunde und befriedigende Antwort auf das Problem der menschlichen Existenz.

Erich Fromm


Welches der drei Liebes-Szenarien wird sich am Ende als gesellschaftlicher Mainstream durchsetzen?

Werden wir die Liebe technisch rationalisieren, bis wir sie zu reinen algorithmischen und kommerziellen Sex- und Reproduktions-Simulationen dekonstruiert haben? Dieses Szenario ist, aller oberflächlichen Plausibilität zum Trotz, nicht sehr wahrscheinlich. Zwar wird es all die geschilderten Phänomene wie Cybersex und Sexroboter in der einen oder anderen Form geben. Aber im Grunde handelt es sich immer um eine Abkehr, eine Kapitulation vor der Herausforderung der Liebe. Die erotische Robotronisierung ist eben NICHT die Zukunft der Liebe, sondern ihr Fluchtkorridor.

Die beiden anderen Szenarien gehen ineinander über und handeln von Anpassungsleistungen des “Systems Liebe” an die Komplexität der Welt. Während im zweiten Szenario Liebe im Sinne des Individualismus professionalisiert und formalisiert wird, entwickeln wir die Form der Liebe im dritten Szenario weiter in Richtung auf Individualität, Reife und Tiefe.

Jedes der drei Szenarien gibt auf seine Weise ANTWORTEN auf das moderne Liebes-Dilemma, das in der Überhöhung der romantischen Liebe besteht.
Entkoppelung – Modularisierung – Synthese. Der Dreiklang, mit dem die Evolution arbeitet!

Aber könnte es nicht auch noch eine VIERTE Möglichkeit geben? Es ändert sich im Grunde nicht viel, und wir leiden weiter tapfer an der Liebe, scheitern ohne Ende?

Die drei Szenarien sind Fortführungen von Kulturformen, die schon seit Jahrtausenden das “System Liebe” durchdringen. Immer schon gab es den virtuellen Raum des Eros – man gehe nur durch die Ruinen von Angkor Wat, mit seinen vielen sexuellen Verzückungs-Bildern. Immer schon gab es verfeinerte Liebeskunst und “courtly love”, Liebe auf Distanz und mit dem Versuch der zarten Höflichkeit. Und auch die Seelen-Ergänzung der Evolutionären Liebe können wir spätestens seit der Klassik erkennen. Goethe schilderte viele seiner Liebschaften genau so: Als gegenseitige “Evolutionshilfen”.

Von den Lagerfeuern unserer Jäger- und Sammler-Vorfahren bis in die moderne Transit-Lounge-Welt, in der jeder den anderen als Objekt des Begehrens und der Wahl definieren kann, ist es im Grunde nur ein kleiner Schritt. Das Liebes-System, das uns von der Evolution mitgegeben wurde, die Triade aus Genalogie, Leidenschaft und Gruppenbindung, wird sich nicht so schnell aus unseren Denk- und Fühl-Mustern verabschieden. Es bildet einfach immer neue Formen und Fraktale der Resonanz aus. Die Liebe mutiert, sie passt sich an, sie verfielfältigt ihre Formen im grossen Dschungel der planetaren Kultur.

Meine wirkliche Wunschfamilie, meine wahre WG, war immer das Team von RAUMSCHIFF ENTERPRISE, mit seinen fröhlichen Uniformen und jenem kosmischen Optimismus, der selbst dann noch Kommandos brüllte und Entscheidungen traf, wenn der explodierende Warp-Kern das ganze Schiff in eine Molekülwolke zerlegt hatte. Irgendeine Zeitschleife, eine verborgene Energie, ein verborgener Schalter, ein LÖSBARES RÄTSEL würde sich finden lassen, durch die die Vergangenheit widerlegt, der Zeitstrom revidiert werden konnte. Darauf vertraut man auf diesem Kommandodeck. Und versucht alles, um herauszufinden, wie es gehen könnte.

Die Menschen und Aliens auf dem Kommandodeck haben eine kostbare Eigenschaft: Sie akzeptieren einander in ihrer völligen Verschiedenheit. Mehr noch: Sie brauchen einander als vollkommen ANDERE. Der Eine existiert nur im Ganzen der Vielfalt.

Auf dem Kommandodeck eines 800.000-Tonnen-Grossraumers gibt es viele Konfliktsituationen: Konfrontationen mit wildgewordenen Klingonen-Kommandanten, mit interstellaren Energiephänomenen oder schrecklichen Borg-Infektionen. Der Kosmos ist “die Welt”, in der es so zugeht wie im wahren Leben: Ständig kommt es zu Überraschungen, nicht-erklärbaren Phänomenen, Bedrohungen, Ent-Täuschungen und Ent-Tarnungen (etwa wenn sich ein riesiges Klingonenschiff in Reichweite seiner Phaserwaffen enttarnt). In jeder Umlaufbahn kann das Verderben lauern, aber alles, der ganze Kosmos, ist eine einzige Herausforderung an unseren Geist und unsere Humanität.

In der Kommando-Zentrale, dort, wo die farbenfrohen Bilder des galaktischen Nebel auf den Schirmen leuchten, und alle Energiefluktuationen des Raumschiffes über die Schirme wandern (Resonanz), kommandiert der Kommandant Jean Luc Picard mit dem Tonfall tiefer humaner Vernunft und mentaler Disziplin. Er ist ein Philosoph mit Verfügungsgewalt über ungeheure Waffensysteme, die er mit aller Kraft NICHT einsetzen möchte. Ständig muss man das Chaos zurückdrängen, die Entropie. Schaden im Warp-Kern! Eindringlinge auf Deck 16! Alle Decks von 1 bis 60 sind bereits vom Feind überrannt, Machen Sie die Transporter fertig! Fertig zum Beamen! Und jetzt: Quantentorpedos!

Natürlich sind all diese Charaktere in Wirklichkeit unsere INNEREN Charaktere:

  • Worf, der aufbrausende Klingone, der alles immer nur in der Perspektive der Bewahrung der Würde und er Stolzes sieht, und versucht, die Zentrifugalkräfte dieser Gefühle im Zaum zu halten.
  • Six of Nine, eine sensible, BORG-Überläuferin, die aufgrund ihrer Vergangenheit als Drohne alles über die Sehnsucht nach Selbstaufgabe im Kollektiv, im GROSSEN GANZEN weiß, und gerade deshalb ihre zerbrechliche Individualität entwickelt.
  • Data, der weißhäutige und augengoldene Cyborg, der ständig nach den emotionalen Qualitäten des menschlichen Lebens sucht.
  • Picard, der klassische Philosoph und Haudegen, der seine Entscheidungen mit kontrollierter Melancholie trifft.
  • Riker der zweite Kommandant, der immer die normalen Befehle und die Drecksarbeit am Boden (mit der Laserwaffe) macht (einer muss es ja tun).
  • Geordi La Forge, der blinde Technik-Koordinator und Warp-Spezialist.
  • Natasha Yar, alleinerziehende Mutter, Ärztin, feinfühlig und mütterlich.
  • “The Doctor” – der Bord-Doktor, der nichts ist als eine Computersimulation, die aber wunderbar versteht, welche simulativen Botschaften in Krankheiten und Verletzungen liegen...

Die Raumschiff-Enterprise-Crew sind Wesen, die sich ständig weiterentwickeln, differenzieren, und dadurch Co-evolutionieren. Das können sie nur, weil sie eine höhere MISSION haben: Sie wollen so handeln, dass sich Harmonie wieder herstellt – und sich die Möglichkeiten des Universums entfalten können.

Unvergessen , wie Captain Picard in den NEXUS fällt, jene kosmische Zeitzone, in der ALLE WÜNSCHE FÜR IMMER IN ERFÜLLUNG GEHEN.

Picard hat nie eine Familie gehabt. Im NEXUS, einem rätselhaften energetischen Quanten-Phänomen, in dem die vollkommene Realisierung der Träume herrscht, wird Picard mit seinen tiefsten Sehnsüchten konfrontiert: Er kommt für immer nach Hause.

Picard steht in einem Haus mit endlosen Zimmerfluchten, goldene Brokatvorhänge vor den Fenstern, aus denen man draussen ewig fallenden Schnee sehen kann. Karrussels mit Holzpferden drehen sich, warmes Licht dringt durch die Fenster, Glocken läuten. In jedem Zimmer stehen riesige Weihnachtsbäume, über und über mit Schmuck, Lichtern und Lametta bedeckt, darunter Stapel golden verpackter Geschenke. An den Wänden hängen Gemälde von Vorfahren, im Kamin brennt ein ewiges Feuer. Kinder kommen aus den Zimmern, mit weichen, rosa Kussmündern und entzückenden Kleidchen, die sich als SEINE, Picards glückliche Kinder erweisen (“THANK YOU FOR THE DOLL, DADDY! - Come and play with us!”)

Ein hochgewachsene, rothaarige Frau mit jenem Blick, den nur wahrhaft liebende Frauen haben, berührt seinen Nacken und sagt mit einer unendlich femininen Stimme: Wie schön, dass Du zuhause bist!

Picard geht in den nächsten Raum, aber dort wiederholt sich das Spiel, ein endloses ratterndes Kaleidoskop von Geborgenheit und Gewolltsein. SETZ DICH, SETZ DICH DOCH PAPA, WIR WOLLEN DIE GESCHENKE AUSPACKEN!!!

Man sieht einen großen Essenstisch, mit einem Truthahn darauf, und man weiß: Wenn Picard sich JETZT setzen wird, wird er eine Million Jahre dort verbringen und jeden Tag ist glücklich Bescherung, glückliches Beisammensein, Vorspeise, Nachspeise, Hauptspeise, singen, Glückseligkeit.

Aber nein. Picard wird gehen. Er hat etwas zu tun.
This ist´t right!
This isn´t REAL!
I have to get AWAY!

www.youtube.com

Was treibt Picard wieder hinaus aus dem Nexus der totalen Geborgenheit? Oberflächlich gesehen: He does, what a man has to do. Das männliche Prinzip, das nach Abenteuer, Herausforderung, Eroberung jenseits der Höhle sucht, setzt sich durch.

Aber die Szene geht weit über solche Klischees hinaus.
Picard DIFFERENZIERT. Er hebt eine Situation auf, in der keine Evolution mehr möglich ist.

So wie die Liebe uns in die Bindung treibt, treibt sie und wieder hinaus aus dem Stimmigen, allzu Identischen. Denn Liebe ist eben nicht das Idyll, die Einheit, die Sicherheit, die wir ihr romantisch unterjubeln. Echte Liebe ist wild, zerstörerisch, sie überwindet alle Grenzen, Normen, aber sie zersprengt auch Sicherheiten.

Sie riskiert uns und hält und im Leben. Sie ist der Impuls des Wandels - die ewige Suche nach dem Geheimnis, was noch kommen wird. “Liebe ist ein Wahrheits.System”, wie Pierre Badieu, der Philosoph, sagt. Sie braucht Anforderungen Herausforderungen, Risiko, sonst wird sie lahm und bequem und verwandelt sich in dumpfe Gewohnheit.

Was ich unter Spiritualität verstehe

In Gravity sucht die einsame Astronautin, gespielt von Sandra Bullock, die auch ein charmanter George-Clooney-Austronaut nicht vor den katastrophalen Folgen von Raumschifftrümmern retten kann, nach ihrer Vergangenheit, ihrem Leid. Sie kreist wie ein einsamer Stern um die Erde, dem Tode nah und versucht zu verstehen, was sie wahrhaftig mit der Erde, mit dem Leben verbindet. Als sie in allerletzter Not auf der Erde landet, gräbt sie ihre Finger in den Schlamm am Ufer des Sees, in den sie gestürzt ist.

Sandra Bullock befindet sich auf einer spirituellen Reise. Denn nichts anderes ist Spiritualität: Das tiefe Bewusstsein über das, was uns mit der Welt verbindet, in der Welt hält.

In dem Space-Opus Interstellar will der Astronaut Cooper , gespielt vom wunderbaren Mathew MacConaughey , die Welt retten. Welche edlere Aufgabe könnte es für einen Mann geben? Aber Welt retten heißt auch , Frauen zu retten (Sonst gibt es kein echtes WEITER für die Spezies). Und das erweist sich immer als ziemlich kompliziert. So endet Interstellar in einer Quantenwelt, in der die Liebe sich als die entscheidende kosmische Kraft herausstellt, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammenhält. Die fernen Götter des Kosmos haben uns die Liebe als einen Quanten-Code mitgegeben; einen Code, der sich tatsächlich entschlüsseln lässt und der Botschaften aus der Zukunft durch die Zeit schickt, und uns damit Rettung bringt.

Natürlich ist das Kitsch, natürlich gibt es keine hyperintelligenten Aliens, die uns aus der Zukunft retten. Aber alle grossen Space-Operas handeln in Wirklichkeit von demselben: Wie wir uns hinauswagen in die Kälte des Alls, und uns dann selbst wiederfinden, durch die göttliche Macht oder das Göttliche in uns. In den unendlichen Weiten des Kosmos geht es, wenn es mal nicht ums Ballern und Alienschlachten geht, eigentlich immer nur um das, was uns HÄLT. Was uns erlöst aus der Einsamkeit, der Verworfenheit.

Das “All” ist dabei nur eine Metapher für die Erde, auf der wir ebenso “lost in space” herumirren können wie jenseits der Neptunmonde.

Spiritualität ist das Gegenteil von Esoterik. Das Esoterische verspricht uns Wunder, die mit uns selbst nichts zu tun haben. Esoterik spricht im Grunde das narzisstische Ego an, das kontrollieren und “haben” will.

Echte Spiritualität lässt uns wachsen. Sie lässt uns unsere Angst verlieren, indem wir zwei Dinge verstehen können: Wie wir die Welt IN UNS konstruieren und damit Verantwortung für sie übernehmen können.

Und wie wir MIT ALLEM in Beziehung sind – weit über unser Ego hinaus.

Die Utopie der Lebendigkeit

Was ist von den Utopien meiner Jugend geblieben? Von den radikalen Experimenten mit Liebe und Lust, mit Gemeinschaft und Emanzipation, mit Kommunen und Individualitäten?

Der amerikanische Musiksoziologe Bill Martin schrieb in “Listening to the Future – The Time of Progressive Rock, Chicago 1998 über die rauschhafte Erfahrung von Woodstock:

“Nichts ist mehr, wie es war. Die Revolution geschieht täglich. Ich glaube, wir sind hier, um zusammen zu sein”.

Diese Worte wurden zu Woodstock geschrieben, aber ich glaube, sie haben für unser Dasein auf dem ganzen Planeten Bedeutung. Hier sein, um zusammen zu sein. Im August 1968 versammelten sich rund eine halbe Million Menschen im Matsch, Regen und Müll, um Musik zu hören. Die Welt wird nun, nach diesem Festival, nie wieder so sein wie zuvor.” (Rosa, S 374)

Heute wo Dumpfheit, Abtrennung und Angst auf breiter Front wiederkehren, ist es umso wichtiger, sich auf diese Energien zu besinnen. In den Revolten und Sehnsuchts-Reisen meiner Jugend drückte sich eine einzige große Resonanz-Erfahrung aus.

Die Revolte gegen die alten “versteinerten Verhältnisse” war durchaus erfolgreich. Heute wird vielfältiger, reicher geliebt als in der Zeit der durchgängigen Konventionen. Differenzierung ist allerorten zu spüren, immerzu sind mehr Menschen unterwegs zu sich selbst UND neuer Beziehung. Natürlich erhöht das auch die Schmerzen. Aber Glück ist ohne Schmerz nicht zu haben. Und im Grunde geht es auch in der Liebe nicht um Glück.

Das einzige was im leeren Raum des Utopischen bleibt, ist die Lebendigkeit.
Wir geraten in einen neues Zeitalter der anarchischen Zuneigung.

“Resonanz”, schreibt Rosa, “ist jener vibrierende Draht aus Af-fekten und E-Motionen, der unser Selbst mit der Welt in Schwingung versetzt.” (S. 307/8)

Die Erfahrung des Lebendigseins ist das, was wir in unserem kurzen Leben legitim erhoffen dürfen. Dazu gehört auch der Liebeskummer, die Trauer, der ewige Abschied, der Verlust – auch in all DEM zeigt das Leben seine Intensität. In Liebe spiegelt sich jene Verschwendung, die das wahre kosmische Prinzip ausmacht. Es herrscht kein Mangel! Wer liebt, liebt noch mehr!

Christliche Visionäre wie Teilhard de Chardin sind immer schon an jenem Omega-Punkt angekommen, an dem das göttliche Liebesprinzip als kosmisches Prinzip DIE ZUKUNFT generiert. Die erlösende Liebe, die uns (nicht nur) das Christentum verspricht, kommt sozusagen aus dem Morgen auf uns zu, wenn alle Angst schließlich in RESONANZ umgeformt ist. Man muss nicht religiös sein, um diesen im Kern evolutionären Gedanken in plausibel zu finden. Das System des Universums, der “Kosmos”, wie Carl Sagan unseren Seins-Raum benannte, basiert auf Konnektivität. Aus Wasserstoff werden Helium-Atome. Aus dem Helium zünden Sterne. Aus explodierenden Sonnen entspringen komplexere Atome. Aus Atomen werden Moleküle, die sich zu immer komplexeren Molekülketten verknüpfen, aus denen schließlich Organismen werden, die schließlich zu lernen und zu kommunizieren beginnen, sich reproduzieren, variieren, sich verwandeln. So “baut” das Prinzip des Lebens, der Kohärenz, immer neue Türme von Komplexität.

Und so entsteht die Liebe. Die immer wieder über sich hinauswächst.

Natürlich lässt sich die Liebe auch auf einer schlicht melancholischen Ebene betrachten. Als verzweifelte Notwehr gegen das Nichts. Als einziger Anker gegen die gewaltige Entropie, die uns am Ende nicht verschonen wird.

Um diese Spannung auszuhalten, müssen wir womöglich noch radikaler werden. Der Philosoph Yann Dall’Aglio hält die Erkenntnis unserer völligen Überflüssigkeit für den wahren Schlüssel zur Liebe. Nur in diesem existentiellen Eingeständnis, ohne die anderen NICHTS zu sein, können wir lernen, uns mit einer “Special Tenderness”, einer besonderen Zartheit zu berühren. Einer Zärtlichkeit, die darauf beruht, dass wir wissen, dass wir nur Flüchtige sind, Schatten, Emanationen eines großen, unendlichen Versuchs, der keinen Namen hat und kein Ziel, aber dorthin führt, wo alles mit allem zusammenkommt.
www.ted.com

David Foster Wallace, ein anderer erleuchteter Übersensibler, schrieb in “This is Water”:

“But if you really learn to pay attention, then you will know there are other options. It will actually be within your power to experience a crowded, hot, slow consumer-hell type of situation as not only meaningful, but sacred, in fire with the same force that made the stars: Love, fellowship, the mystical oneness of all things deep down.”

Das ist es. Die Liebe zeigt uns, wie alles auf einer höheren Ebene zusammengehört. Wie wir mit Allem, und mit der Zukunft, verbunden sind. Das ist die wahre, die andauernde, die nie widerlegbare Mission unserer Spezies.

Durch den Anderen, und durch das Liebende in uns, sehen wir die Sterne.


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Bei Nachdruck-Anfragen wenden Sie sich bitte an Michaela Németh: michaela.nemeth@horx.com

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