Matthias Horx Trend- und Zukunftsforscher

Future Perfect – Zukunfts-Produkte

In dieser Rubrik beschreiben wir Produkte, Dienstleitungen, Design und Erfahrungen, die uns echt in die Zukunft gebeamt haben....

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Smartflower

Design für die Sonne
Neue Energie als Design-Objekt

Wer sagt denn, dass Solar-Energie immer blau, langweilig und hausverschandelnd sein muss?
Seit dem Frühling haben wir auf dem Grundstück des Future Evolution House eine SMARTFLOWER errichtet. Dieses Objekt, entworfen und gebaut im Österreichischen Burgenland (www.smartflower.com), ist ein autonomes Solarkollektor-System in Form einer gigantischen „Blume” von 4 Metern Durchmessen.

Es folgt im Tagesverlauf der Sonne und ist deshalb besonders effektiv. Nachts faltet sich die Blume ein und reinigt die Panele dabei von selbst. Bei voller Einstrahlung produziert unsere Smartflower knapp 2 kW pro Stunde. Zusammen mit einer Dach-PV können wir unser Haus von April bis Ende Oktober tagsüber voll versorgen, auch bei laufender Waschmaschine. In den nächsten Jahren wird ein Batteriesystem den Strom auch nachts zur Verfügung stellen. Ein Landmark für das solare Zeitalter!

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Das MUD-Erlebnis

Warum wir jetzt Leasing-Jeans tragen

Eine Gruppe niederländischer Design- und Modeproduzenten hat sich gefragt, wie man Jeans, diese alltäglichen Kleidungsstücke, im Sinne der Zukunft anders produzieren und nutzen kann. Wir – als vieljeanstragendes Paar – haben uns gefragt, wie man die teuren Designer-Jeans, die unter fragwürdigen ausbeuterischen Bedingungen hergestellt wurden und nach ein, zwei Jahren Tragzeit im Schrank oder Müll entsorgt werden müssen, vermeiden kann.

Wir wurden fündig bei MUD Jeans. Dort kann man Jeans online leasen.

Für 9-11 Euro pro Monat bekommt man ein Beinkleid aus zertifizierter Fair-Trade-Bio-Baumwolle, schonend gefärbt, zu fairen Löhnen produziert, hundert Prozent recycelbar. Man kann die Jeans später reparieren lassen oder sie als Gebrauchtjeans mit einer persönlichen Geschichte an einen Zweit-Träger weitergeben. Oder man schickt sie zurück, dann werden sie UPgecyclet. Ein wunderbares Beispiel für die kommende CIRCULAR ECONOMY. Einer Ökonomie, in der es keinen Müll mehr gibt und viele Gegenstände genutzt statt gekauft werden.

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Das BMW i3 Langstreckengefühl

Kann man mit urbanen Elektroautos auch längere Strecken fahren?

Bislang haben wir mit unseren BMW i3 nur das getan, wofür diese Gattung von URBAN E-CARS evolutionär geschaffen ist: Im Großraum Stadt möglichst flexibel CO2-frei mobil sein. Dabei hatten wir noch nie ein Reichweiten-Problem, denn in Wien und Umgebung wird man keine 160 Kilometer an einem Tag zusammenbekommen. Unser Ausweich-Auto war ein geliehener SUV oder VAN, wenn wir einmal ein längere Fahrt mit 4 Personen in die Berge unternahmen.

Jetzt aber fahren wir ein neues i3-Modell mit Range Extender. Das ist ein kleiner Motor, der die Batterie während der Fahr weiterlädt. So dass man über die 160 km Reichweite hinauskann. Wenn man mal will.

BMW verkauft diese Lösung per Bordelektronik allerdings eher als Notlösung. Der Motor muss, weil er selten benutzt wird, erst einen Probelauf absolvieren. Dazu erscheinen eher WARNmeldungen: Weiterfahrt möglich! Das erweckt nicht gerade Vertrauen. Aber auf 500 Kilometer Strecke schnurrte der i3 mit konstant 120 auf der Autobahn. Mit super-ruhiger Strassenlage. Und wenn ein Porsche auf der Einbiegespur Vorrecht forderte, konnte man ihm immer noch den gnadenlosen Rückspiegel zeigen. Von den unteren Geschwindigkeiten bis etwa 130 hat unser E-Gefährt schnellere Beschleunigung als jeder Bolide. Er muss nicht schalten.

Fazit: Der i3 ist überraschenderweise sogar ein gutes, gleitendes Reiseauto für jene Zukunft, in der man sowieso den täglichen Adrenalinspiegel nicht mehr im riskanten 200 km/h-Überholen erhöht. In Österreich gilt sowieso 130. Wir mussten bei 500 Kilometern zweimal tanken, zur Enttäuschung des Tankwarts jeweils nur 9 Liter. Es war glühend heiss, bis zu 32 Grad, und trotzdem schaffte das Gerät auch die Kühlung. Auf der Autobahn verwandelt sich der i3 in ein 4,5-Liter-Auto. Und schnurrt und schnurrt dahin! Wenn man einfach den Tank noch ein bisschen vergrössern könnte, und die E-Reichweite dazu, dann braucht niemand mehr blödes Benzin!

Mehr Info: BMW i

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ALPINE-LOUNGE

Meinen 60sten Geburtstag habe ich im Kreis meiner besten Freunde in einem wunderbaren ALPEN-LOFT verbracht. Drei wunderbare Tage mit Schneeschuhwanderung, Rennrodeln für die ältere Generation und spiritueller Hirschfütterung. Evelyn und Ike, die Wirte vom HAUS HIRT, haben diese modernen, aber unglaublich warmen Gebäude jetzt fertiggestellt, und für den Sommer und den Herbst können wir einen Aufenthalt in Bad Gastein aus vollem Herzen empfehlen.

Das Hotel mit seiner intensiven Sozialwelt und seinem Aveda-Spa ist nur einen Steinwurf entfernt, aber man hat trotzdem seine Abgeschiedenheit, wenn man möchte. Hochzeiten, Geburtstage und Todesfälle lassen sich am langen Tisch begehen. Die moderne Loft-Architektur auf 1000 Meter Seehöhe, mit Tiefenblick ins Gasteiner Tal, erinnert ein wenig an utopische Bilder der sechziger Jahre. Schwebende Architektur ohne Schnörkel, mit eklektizistischem alpinem Design. Vier der Lounges zwischen 80 und 200 qm sind mietbar, mit mehreren Schlafzimmern, Kamin, teilweise Sauna und viel, viel Naturholz.

Mehr Info: Alpenlofts

red line BMW i3

Unsere E-Auto Revolution – vom THINK zum BMW i3

Von Oona Horx-Strathern

Seit wir vor vier Jahren in unser Future Evolution House einzogen, haben wir einen weiten Weg auf „elektrischen Rädern” zurückgelegt. Einige tausend Kilometer CO2-frei, aber auf sehr unterschiedliche Weise. Unser erstes Elektro-Auto war ein norwegisch-finnischer THINK, eine surrende Plastikschachtel mit Schlafaugen, der wir beinahe einen Kosenamen gaben. Dann stiegen wir auf einen flotteren i-Miev von Mitsubishi um (schwieriger Name!). Und nach einem weiteren Jahr auf ein Auto, das meine Familie nicht ohne leicht ironischen Augenaufschlag „ladies car” nannte: den Renault ZOE.

Während ich damit angab, wie man damit elegant auch in kleinsten Parklücken verschwinden konnte, bevorzugten meine drei Männer (Ehemann und Jungs, 17 und 21) unseren enorm tiefgelegten Opel Ampera. Der fuhr zwar nur 30 Kilometer elektrisch, dafür aber mit einem range extender auch lange Strecken.

Und dann kam der BMW i3, und alles änderte sich. Am Anfang warnten mich die Männer: Das ist kein Auto für Dich, Du wirst es nicht mögen, das ist kein Frauenauto, auf keinen Fall! Jetzt, wo ich ihn gefahren habe, weiss ich, warum. Sie wollten ihn für sich selbst haben. Zum ersten Mal gibt es ein Gerangel, wer ans Steuer darf. Womöglich würde sogar unser Hund dabei mitrangeln, wenn er einen Daumen zum Hupen hätte.

Es war nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick. Der i3 sieht eher fremd aus, aber auf eine gute Weise. Wenn man damit in die Stadt fährt, starren die Leute. Und es gibt tatsächlich etwas zu sehen, weil das Gefährt wirklich etwas NEUES ist. Ein Auto mit einem derartigen kognitiven Unterschied, dass sich jeder zweite Mann nach dieser seltsamen Form umdreht.

Neulich, in einer Parkgarage, umkreisten sie unser Auto wie Haie, unschlüssig, ob sie ein Stück abbeissen sollten. Sie waren so neugierig, dass sie noch nicht einmal meine Anwesenheit bemerkten; so wurde ich Zeuge seltsamer Kommentare. Einmal kam ein Zehnjähriger auf dem Bürgersteig angerannt: „Schau, Papa, der elektrische i3!” Vater war weder beeindruckt noch überzeugt. Aber dann zeigte ihm der Sohn die Karbonstruktur des Chassis, wie die hintere Tür „falschherum” öffnet, und die ungewöhnliche Inneneinrichtung mit den coolen recycelbaren Fasern. Und schwärmte von Beschleunigung und Reichweite.

Dank dieses Autos habe ich mehr Gespräche mit Fremden als jemals zuvor. Kognitionsforscher haben herausgefunden, dass der Kontakt mit Fremden die eigene Intelligenz erhöht. E-Autos sind also doch zu etwas gut. Dieses jedenfalls überzeugt. Wir sind gespannt, was als Nächstes kommt.

www.bmw.at

red line Joseph Brot

Das Joseph Brot – Wiener Traditionsbackkunst der Zukunft

„In unserer Bäckerei in der Naglergasse gibt's die wahrscheinlich besten Brote und Weckerl von ganz Wien”, wird auf der Website des Joseph-Brots behauptet. Wir setzen noch einen drauf und meinen: „Es ist das beste Brot der Welt.”

Doch warum?

„Kein Wunder, schließlich kneten wir nicht nur jedes von Hand durch, sondern backen sie auch nach alter Rezeptur – und das sogar doppelt”, steht weiter geschrieben. Wir hätten es einfacher ausgedrückt: „Weil’s eben schmeckt.” Und damit stehen wir nicht alleine, denn es wird etwas Geduld von der kaufbereiten Menschenschlange verlangt, die vor den beiden Wiener Standorten wartet. Doch zum Glück gibt es jetzt einen Lieferservice, der uns aufgrund seiner Einfachheit der Bestellmöglichkeit und dem geringen Zustellbetrag überzeugt hat.

Zugegeben, das Brot selbst ist etwas teurer, als man es erwarten würde. Doch hier zeigt sich die besondere Qualität der Zubereitung, denn dieses Brot verliert auch nach einigen Tagen kein bisschen seines Geschmacks, wie wir aus zuverlässiger Quelle wissen. Haben wir die Haltbarkeit selbst getestet? Natürlich nicht – wir wollten nicht warten, wir wollten essen!

Und warum bezeichnen wir ein einfaches Brot, das stolz als „nach alter Rezeptur hergestellt” angepriesen wird, als Zukunftsprodukt? Weil uns allen unsere Gesundheit wichtig ist. Und deshalb achten wir immer mehr auf die Inhaltsstoffe, die beim Joseph Brot kein Geheimnis, sondern genau aufgelistet, dazu voll biologisch und regional sind. Da kann man nicht mehr widerstehen, wenn dann von der Bäckerei auch noch behauptet wird: „Für dieses Geschmackserlebnis und Ihr Lächeln im Gesicht ist uns echt nichts zu anstrengend. Also lassen Sie es sich schmecken!”

red line Renault Zoe

Der oder die Zoe: unser kleiner Liebling

Seit kurzem fahren wir ein neues Stadt-Elektroauto. Den Renault ZOE. Da ist schon etwas ganz anderes als die Batterie-Blechdosen der elektrischen Pionierphase. Ein echter Kleinwagen mit einem eigenen Gesicht, ordentlicher Reichweite (150 km) und endlich auch einer eigenen Design-Sprache, die nicht wirkt wie eine verunglückte japanische Gurke.

Die Inszenierung der Batterieleistung auf dem Kontrollpanel ist ungewöhnlich; Ästhetik, die dem Stromgefühl nahekommt. Der Key-to-go ist technisch durchdacht. Es gibt sogar einen Duftspender. Überhaupt ist das ein wahrhaft weibliches Auto: wie die Franzosen es eben können. Denn in Frankreich werden Autos nicht für „Benzinköpfe” gebaut, sondern für Alltag und Lebensstil.

Bemerkenswert auch der Preis: Um die 20.000 Euro ist die Schwelle, die man für massenhafte E-Mobilität braucht (die Benzin-Einsparung „dämmt” die Kosten in drei Jahren auf einen Einsteiger-Polo). Demnächst sollen unsere Kids einen TWIZZY fahren, das zweite Lifestyle-Elektrogerät von Renault.

www.renault.at

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eye-tv netstream – Das Ende des alten Fernsehens – endlich

Vielleicht gehören Sie auch zu denjenigen, die dem Fernsehen „as you know it” nichts mehr abgewinnen können. In Front eines Flachbildschirms sitzen und mit bizarr knopfreichen Fernbedienungen durch Programme zappen, in denen die obszönsten und menschenverachtenden Formate oder sturzblöden Polemik-Talkshows laufen – wir tun es immer weniger.

In unserem Future Evolution House haben wir auch aus anderen Gründen den großen Flachbildschirm abgeschafft (bzw. gar nicht gekauft), den man bei überbilligen Elektrogrosshändlern für einen Preis hinterhergeschmissen bekam, der fast schon obszön war. Fernseher, vor allem große, schwarze Flach-Fernseher, behindern die Kommunikation massiv, wenn die Familie schon mal zusammenkommt. Und ausserdem schauen wir (m/w/zwei spätpubertierende Jungs) sowieso nicht dasselbe.

Fernsehen ist also total out. Was aber macht der moderne Mensch, der sich vom linearen TV-Konsum verabschieden will, aber dabei auf selektive Sendungen – Tatort, mal Fussball, Tagesschau – nicht verzichten will? Er flexibilisiert das ganze Medium.

Das geht mit einer Technik, die wirklich genial „smart” ist im Sinne von einfach und flexibel. Die Firma eye-tv bietet nämlich ein kleines, silbernes Kästchen an, das alle Programme aus dem Satelliten in Heim-WLAN beamt. Mit einer entsprechenden Software oder APPS kann man dann alle Fernsehprogramme auf allen Macs, Laptops und iPads der Familie sehen. Wo immer, wann immer. Die Bedienung ist super-einfach, ein einfacher Klick, und eine Sendung wird aufgenommen.

Zusammen mit einem Beamer ist ein altes Powerbook zum medienserver geworden; für knapp 200 € plus Installationskosten wird das der alten, nervigen Kiste ein überall-verfügbar-Medium. Das man nicht gucken muss, aber selektiv kann. Auch unter dem Apfelbaum im Garten, am Kamin mal kurz vor dem Schlafengehen auf den Knien oder im Bad. Wie einfach man doch manche Technologien durch andere Technologien in die Schranken weisen kann!

www.elgato.com

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Unser Jahr mit dem Ampera

Gibt es ein Auto, das:

  1. unbegrenzt weit fährt
  2. ein vollwertiges Auto ist, mit fünf Sitzen, einer tollen Straßenlage und einem utopisch wirkenden Cockpit
  3. vollelektrisch gleitet und
  4. so viel kostet wie ein normaler Mittelklassewagen?

Natürlich nicht. Sonst würde die gesamte deutsche Auto-Journaille nicht immer herumnörgeln, dass Elektroautos

  1. zu wenig Reichweite haben
  2. eng und
  3. viel zu teuer sind...

und also noch gar nicht oder vielleicht nie für den Alltagsgebrauch taugen werden...

Und doch gibt es längst so ein Auto. Wir haben damit unsere Auto-Mobilität bereits ein Jahr weitgehend elektrifiziert (Strom kommt vom Dach). In der Stadt fahren wir elektrisch – durchschnittliche Kosten pro 100 Kilometer rund 2 Euro! Bei den Langstreckenfahrten in andere Städte und aufs Land, die viel seltener sind, als wir alle glauben, wird die Batterie mit einem Range Extender aufgeladen.

Im Mix bleibt der Verbrauch bei 3 Liter pro 100 Kilometer. Echt, nicht nach Prospekt! Unser Fazit: Nie wieder Benziner oder Diesel der alten Verbrenner-Fossil-Logik! Und nie wieder Autozeitschriften und Autojournalisten, die uns weismachen wollen, dass die alte Welt der röhrenden Auspuffe und fetten CO2-Schleudern für immer so bleiben wird!
www.opel.de

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Alpine Lounge, Bad Gastein

Geht es Ihnen auch so, dass Sie manchmal nicht zwischen Hotel und Ferienwohnung entscheiden können? Hotels können laut und „messy” sein, und trotz aller Kinderfreundlichkeit sind die süßen tobenden Kleinen in Frühstücksraum nicht immer, nunja, erwünscht. Andererseits hat man keine Lust, selbst einzukaufen und zu kochen und aufzuräumen, wenn man ein Refugium mietet...

Unser Lieblingshotel Haus Hirt („die Alpenfestung der Kreativen Klasse”), hat jetzt ein neues Angebot für individualistische Sozialmenschen oder kreative Einzelgänger, die sich zurückziehen wollen, ohne den Anschluss zu verlieren.

In den ALPINE LOUNGES, gebaut von Architekt und Haus-Hirt-Wirt Ike Ikrath, kann man ein Buch schreiben oder Bilder malen oder tausend Bücher lesen, ohne von Trubel gestört zu sein.

Das Hotel mit seiner intensiven Sozialwelt und seinem Aveda-Spa ist nur einen Steinwurf entfernt, man kann dort speisen oder sich versorgen lassen, mit einem Frühstückkorb jeden Morgen.

Die moderne Loft-Architektur auf 1000 Meter Seehöhe, mit Tiefenblick ins Gasteiner Tal, erinnert an utopische Bilder der sechziger Jahre: Schwebende Architektur ohne Schnörkel, mit unterschiedlichen Stilarten und Designs.

Vier der Lounges sind mietbar, mit mehreren Schlafzimmern, Kamin, teilweise Sauna und viel, viel Naturholz, ohne deshalb Alpinkitsch zu verströmen.

Einfach gut gemacht: www.haus-hirt.com, www.urlaubsarchitektur.de/alpenlofts/

Fotos: Klaus Vyhnalek, Urlaubsarchitektur


Das Lindenberg –
a new hybrid hotel-residential community in Frankfurt

You know how terrifying it can be.
Approaching a hotel reception can be like going up to the teacher’s desk at school. You wonder briefly if you remembered to do your homework, then you wonder if they might punish you for some unknown transgression by giving you the worst room in the hotel?

Dare you ask for a better/quieter room or even if you are feeling really bold, an upgrade? Or will they look at you as if you should be grateful to be even allowed to enter in this chic boutique/design hotel, assuming you first go and buy some trendier clothes?

Hotels have come a long way in terms of design and service since the good old bad days, but some still need to catch up in terms of customer relations. Thankfully the Lindenberg in Frankfurt doesn’t even have a reception, just a welcoming friendly face and the offer of drink from the communal kitchen served in an eclectic and unique collection of antique cups and plates.

It is one of those places where you feel instantly at home, and where you could happily stay for more than a night or two, where you can cook in your room or be catered for, hang out in the cosy cinema bar, or just sit on the sunny terrace looking at the Frankfurter skyline thinking how great it is that there is a hotel where registered freedom fighters are not only welcome but even get a discount:  www.das-lindenberg.de